Obst- und Gartenbauverein Ramsau

Ambrosia - ein starker Allergieauslöser

und mehr ...

 



Die Pollen des Beifußblättrigen Traubenkrauts gehören zu den stärksten Allergie-Auslösern. Es kann zu allergischen Reaktionen der Augen und Atemwege, im schlimmsten Fall zu Asthma führen.
Blütezeitpunkt von Ambrosia Artemisifolia von Juli bis Oktober.

Die Pflanzen lassen sich am effektivsten durch Ausreißen bekämpfen. Die Pflanze darf dabei nur mit Handschuhen ausgerissen werden, weil sogar eine Berührung allergieauslösend sein kann! Mähen vor der Blüte ist nicht sehr erfolgreich, da die geschnittene Pflanze rasch neue blühende Zweige bilden kann.



Zur Unterscheidung
Ambrosia - Wermuth.

Unterseite der Wermuthpflanze ist grau, bei Ambrosia ist die Unterseite grün!
Blütenstand: Bei Wermuth locker bei Ambrosia dicht.

 

Aktuell auch im Jahr 2014

Springkraut verbreitet sich in Ramsau

Ein aufmerksames
naturverbundenes Gäste-Ehepaar
schreibt im Herbst 2007
:

Sehr geehrte Damen und Herren,

(Auszug) bei unserem wunderschönem 12-tägigen Urlaub in Ramsau jetzt Anfang Oktober ist uns etwas sehr Bedenkliches aufgefallen.

Am Parkplatz "Holzlager" an der ST 2090 zum Hintersee muss anscheinend vor einiger Zeit eine vermutlich unbedachte Gartenabfallentsorgung stattgefunden haben. Darin müssen sich Samen vom "Indischen Springkraut" oder "Drüsiges Springkraut" (Impatiens glandulifera) befunden haben. Diese Pflanze ist ein extrem wucherndes, im wahrsten Sinne des Wortes, Unkraut, dass die einheimische Bepflanzung überwuchert und damit verdrängt.

Inzwischen ist der gesamte Bereich des Parkplatzes vom Bushalteschild im Westen bis zum Pfad hinunter zur kleinen Schleuse im Osten befallen und erstreckt sich ziemlich weit hinunter fast bis zur Ache und zu der Schleuse.

Auch an der Seeklause außerhalb des Gartenbereichs an der Ostseite zum Ufer hin, haben wir es entdeckt.

Meine Frau und ich sind beide sehr engagiert in Sachen Natur (im Verschönerungsverein und als Gartenberaterin und stellvertretender Vorsitzender des Vereins für Gartenbau und Landespflege Ebersberg e.V.).

Auf allen unsere Wanderungen in und um Ramsau haben wir es sonst nirgends gesehen.

Wir möchten die zuständigen Stellen in der Gemeinde Ramsau inständig bitten schnellstmöglich etwas zu unternehmen und den Befall möglichst schnell zu unterbinden. Denn wenn dort nicht schnell etwas passiert, kann man die Schilder mit den Pflanzenarten entfernen, da sie dort nicht mehr wachsen werden. Der Zauberwald wird in drei, vier Jahren durch das Springkraut überwuchert sein.

Diese Warnung klingt sehr dramatisch, aber uns ist bekannt dass einige Gemeinden und Behörden bereits resignieren, weil sie sich nicht mehr im Stande sehen dieses wuchernde Kraut zu bändigen. Auch in unserem Bereich wurde ein Vorgehen versäumt und jetzt sind sehr viele Fluss- und Bachufer (im Feuchtbereich), sowie Bahndämme (auch im Trockenbereich) überwuchert und die heimische Vegetationsvielfalt verschwunden!

Auch in den heimischen Gärten sollte die Pflanze vernichtet werden und die Einwohner darauf hingewiesen werden.











Im Internet sind viele Hinweise zu finden z.B. Wikipedia mit Begriff Drüsiges Springkraut http://de.wikipedia.org/wiki/Druesiges Springkraut

Eine sehr gute Problemerörterung ist unter
http://mitglied.lycos.de/martin wolfangel/
zu finden.


Mit freundlichen Grüßen

Gudrun und Hans van Sorge

Bgm.-Eichberger-Str. 8
85560 Ebersberg
Tel.: 08092-87744


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